Kinderbett für Wohnwagen

Noch im April geht es mit unserem Nachwuchs zum ersten Mal zum Campen. Dazu muss natürlich ein passendes Kinderbett für Wohnwagen her…

Eine erste Recherche zeigte schnell, dass es für unseren Wohnwagen nicht wirklich ein passendes Produkt zu kaufen gibt. Da wir uns für einen sehr kleinen Wohnwagen entschieden haben um so mobil wie möglich zu sein, haben wir nur ein Festbett und eine zum Bett umbaubare Sitzgarnitur. – Und auf diese wollen wir auch mit Kind (zumindest solange es noch anders geht) nicht verzichten. Es darf also mal wieder gebastelt werden! Kinderbett für Wohnwagen weiterlesen

Dachkorb auf Jeep Renegade

Wenn man neben zwei Personen, dem Nachwuchs im Maxi Cosi auch den Kinderwagen im Renegade mitnimmt, ist leider nicht mehr wirklich viel Stauraum vorhanden. Vor allem, da wir nächsten Sommer mit dem Renegade aber nach Portugal fahren wollen, musste eine Lösung her… Und wie schafft der Offroader Abhilfe?

Richtig: Mit einem Dachkorb. 

Die Wahl fiel auf Grund des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses auf das Modell 63×44 von CSS. Der Dachkorb besteht aus schwarz eloxierten Aluminiumprofilen, die an den Ecken mit Kunststoffteilen verbunden sind. 63×44 gibt auch das Maß des Dachkorbs an: 63″ x 44″ = ca. 160 cm x 112 cm. Diese Abmaße passen für meinen Geschmack perfekt zum schwarzen Dachbereich unseres Jeep Renegade.

Dachkorb-Montage auf Jeep Renegade

Den Dachkorb habe ich nicht mit den mitgelieferten Querträgern auf dem Jeep Renegade befestigt, weil diese nicht mit der zugegebenermaßen sehr wuchtigen Reling zusammenpassen. Die Wahl fiel stattdessen auf den Grundträger 042137 von Atera. Diesen Grundträger habe ich schon bei der Montage des Dachzelts auf dem Renegade verwendet und nun für den Dachkorb ein zweites Exemplar geordert.

Die Befestigung auf dem Atera Grundträger gestaltete sich äußerst einfach: Die Profile haben nämlich genau die gleichen Dimensionen wie auch die mitgelieferten Querbalken. Ich konnte also alle mitgelieferten Befestigungsmittel verwenden und musste noch nicht einmal Löcher bohren. – Top.

Das Ergebnis gefällt mir auf jeden Fall super! Der Korb tut was er soll und steht dem Renegade ausgesprochen gut.

Fotoshooting beim ersten Einsatz

Ok, so ganz beim ersten Einsatz war es nicht. – Eher danach oder während einer Pause. Das erste mal haben wir den Dachkorb nämlich verwendet um das Gestell von Jona’s Kinderwagen und ein sperriges Weihnachtsgeschenk an Heiligabend zu Eltern/Schwiegereltern zu transportieren. Das Fotoshooting ohne Beladung war aber auch viel schöner…

Der kurze Trip in die Eikeloher Mark hat sich auf jeden Fall gelohnt. – Konnte ich doch an dem sehr wechselhaften Heiligabend einige schöne Lichtstimmungen einfangen.

Nakatanenga MOLLE-Sonnenblendenorganizer

Vor Kurzem habe ich leider den Fahrzeugschein meines Jeep WJ verloren… Interessanterweise inklusive des Fahrzeughandbuchs. Ich habe da zwar weiterhin die Werkstatt beim Airbag-Rückruf in Verdacht, aber das ist ein anderes Thema. Damit mir das nicht wieder passiert und ich endlich einen vernünftigen Platz dafür habe, musste ich mich im Netz mal nach passenden Lösungen schauen…

Bei meiner Recherche fiel mir sehr schnell auch ein bekannter Name ins Auge: Nakatanenga hat da etwas im Angebot.

Nakatanenga MOLLE-Sonnenblendenorganizer

Der Nakatanenga MOLLE-Sonnenblendenorganizer ist eine zusätzliche Staumöglichkeit im Fahrzeuginnenraum bzw. -cockpit. Der Organizer ist 290 mm breit und wird einfach mittels sehr robuster Klettbänder um die Sonnenblende des Fahrzeugs gewickelt. Er bietet so auf beiden Seiten der Sonnenblende zusätzliche Aufbewahrungsmöglichkeiten: Zwei flache Taschen auf der einen und ein MOLLE-Webbing auf der anderen Seite.

MOLLE?

MOLLE steht für Modular Lightweight Load-carrying Equipment. Wenn jemand aber MOLLE sagt, meint er meist eigentlich PALS. Ok, Verwirrung komplett? PALS steht für Pouch Attachment Ladder System. Und das meint dieses leiterförmige Schlaufensystem, das – häufig ergänzt durch zusätzliche Flauschflächen – eine flexible Befestigungsmöglichkeit für Zubehör an einem MOLLE-System ist. Wie soll es anders sein, diese Technik stammt natürlich aus dem Arsenal der amerikanischen Streitkräfte.

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Die Schlaufen sind bei dem Nakatanenga MOLLE-Sonnenblendenorganizer auf der idealerweise in Ruheposition unteren Seite der Sonnenblende angebracht und tragen von Kuli oder Patch über Sonnenbrille oder Taschenmesser bis hin zu Taschenlampe oder PMR-Funkgerät alles was sich entweder…

  • …durch die Schlaufen stecken,
  • …in die Schlaufen einhängen,
  • …ankletten oder halt wie gedacht
  • …mittels MOLLE- bzw. PALS-System befestigen lässt.

Letzteres ist bei mir in Form einer Ledlenser P7.2 Taschenlampe der Fall. – Diese bringt nämlich direkt eine MOLLE-kompatible Tasche mit. Wie man sieht, lässt sich so Einiges an dem System befestigen.

Einstecktaschen

Wie schon erwähnt: Auf der anderen Seite hat der Nakatanenga MOLLE-Sonnenblendenorganizer neben drei elastischen Schlaufen zwei flache Einschubtaschen.

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Und diese Einschubtaschen sind der eigentliche Grund warum ich so einen Organizer haben wollte. – Nämlich als perfekten Aufbewahrungsort für meinen Fahrzeugschein.

Fazit

Der Nakatanenga MOLLE-Sonnenblendenorganizer ist für mich insbesondere eines: Die Lösung für ein Problem. Die Qualität der verwendeten Materialien und auch die Verarbeitung sind wirklich super. Insgesamt finde ich den Organizer sogar viel praktischer als ich erwartet hätte, weil ich nun einige weitere Gegenstände sicher im Fahrzeug aufbewahren kann.

„Neues“ Classic-Bike: Diamondback Ascent 1991

Und schon wieder kann ich euch ein neues Fahrzeug aus dem theTRAVELR-Fuhrpark vorstellen: Mein neues, sehr altes Mountainbike. Ich habe von einem Kollegen ein 1991er Diamondback Ascent geschenkt bekommen. Und das freut mich sehr. Das Rad stammt nämlich genau aus der Zeit, in der ich mein erstes Mountainbike bekommen habe und damit in ein Hobby gestartet bin, dass meine Jugend maßgeblich geprägt hat. Ich hatte seiner Zeit zwar ein Hawk Machine, das Rad war dem Diamondback Ascent aber sehr ähnlich. Sprich: Stahlrahmen, Shimano Exage Ausstattung, ungefedert. Und die Farbe Orange hatte es – wenn auch weniger knallig – ebenfalls.

So sieht das gute Stück aus…

Diamondback Ascent, Modelljahr 1991

Foto von meinem Diamondback Ascent

Das Diamonback Ascent befindet sich aktuell im absoluten Original-Zustand. Sogar die Tioga Wonder Dawg-Reifen sind noch montiert und noch nicht einmal wirklich abgefahren.

Jetzt muss ich mal schauen, was ich bei meinen Eltern noch an Bike-Teilen aus den Anfängen meines MTB-Hobbys finde. Glaube da liegt noch das eine oder andere Schmankerl in der Werkstatt oder im Keller. Früher hatte ich an meinem ersten Bike viele türkise Teile verbaut. War Anfang der 90er, genau so wie „purple“, ziemlich cool. Nach einer Zeit flogen die Sachen aber wieder raus, weil dann irgendwie doch nicht mehr cool. – Und jetzt hoffe ich, dass noch möglichst viele davon da sind. An das knallig-orange Diamondback Ascent (mit türkisen Akzenten in den Decals) würden die alten Teile nämlich wirklich sehr gut passen.

Hier gibt es übrigens den 1991er Diamondback-Katalog: http://www.retrobike.co.uk/gallery2/d/6030-2/Diamond_Back91.pdf

Dachzelt auf Jeep Renegade

Die Umstrukturierung unseres Fuhrparks ist weiterhin in vollem Gange: Unser Dachzelt habe ich zusammen mit Martin von 1001-kilometer.de schon vor ca. zwei Wochen vom Wrangler abgenommen. Dort wird es wohl auch langfristig nicht mehr montiert werden. Der Wrangler bekommt bald einen schönen Dachkorb mit Halterungen für diverses Offroad-Equipment und etwas Licht. Als Familie ist ein TJ für Reisen mit dem Dachzelt einfach zu klein. Keine Chance das nötige Gepäck verstaut zu bekommen. Das Dachzelt braucht also ein neues Zuhause… Und dazu haben wir den Renegade auserkoren.

Dachzelt auf Jeep Renegade montieren

Für den Dachträger habe ich mich für ein sehr einfaches Modell (ATERA 042137) entschieden. Aluprofile finde ich genauso wie aerodynamische Profile für den Einsatz mit einem Dachzelt natürlich vollkommen sinnlos. Der ATERA 042137 hat also ganz einfache gummierte rechteckige Stahlprofile. Der Grundträger war recht schnell an die Dachreling des Renegade angepasst und das Zelt konnte montiert werden.

Dabei kamen aber zwei weitere Faktoren ins Spiel, die das Ganze dann etwas schwieriger gestaltet haben. Erstens: Die Renegade-Dachreling ist gebogen, so dass die Profile des Grundträgers nicht parallel ausgerichtet sind. Bei „konventioneller“ Dachzeltbefestigung (über die am Zelt verbauten Aluminiumprofile) wäre das aber noch kein Problem. Kommen wir aber zu zweitens: Ich wollte das Zelt so flach über die Reling montieren wie möglich. Alles andere macht weder Sinn, noch sieht es gut aus. Aus diesem Grund war das Ziel die Profile des Grundträgers direkt mit dem Zelt zu verschrauben. Irgendwie muss in dieser Konstallation aber die Schiefstellung besagter Profile ausgeglichen werden. Ich habe mich hier für ein mit 65 Shore mittelhartes Gummiprofil in 8 mm Dicke entschieden. Das Zelt habe ich mit 6 mm Schrauben und sehr großen Karosserieschrauben durch den Gummistreifen mit dem Grundträger verschraubt.

So lässt sich das Zelt ohne Probleme auf dem Jeep befestigen und dem nächsten Urlaub mit Renegade und Dachzelt steht nichts im Wege.

Bei der Montage des Dachzelts hat mit übrigens ein netter Jeeper-Kollege vom Offroader-Meeting-West geholfen. Vielen Dank nochmal an Jaime!

Neues Funkgerät: Albrecht AE 6491

Ein Funkgerät macht im artgerecht genutzten Geländewagen auf jeden Fall Sinn. Ganz egal ob es primär um Offroad oder Reise geht: In Reisefahrzeugen ermöglicht ein Funkgerät entspannte Kommunikation zwischen Fahrzeugen in einer Reisegruppe bei Kolonnenfahrten. Im Offroad-Einsatz hingegen kann man sich beim Erkunden von Wegen oder auch ganz einfach beim Fahren in Offroad-Parks abstimmen. Unser Jeep hat im Zuge unserer Reisevorbereitungen nun ein neues Funkgerät bekommen: Das Albrecht AE 6491. Im folgenden möchte ich euch das Gerät kurz vorstellen und ein paar Worte zum Einbau in den Jeep Wrangler TJ verlieren. Neues Funkgerät: Albrecht AE 6491 weiterlesen

Bauanleitung: Stützplatten für Wohnwagen

Als wir unseren Wohnwagen gekauft haben, waren an den hinteren Kurbelstützen schon Stützplatten montiert. – Ein recht typisches, günstiges Modell aus Kunststoff. Beim Kauf des gebrauchten Chateau Caratt 390 hatte ich mich darüber noch sehr gefreut: Ein Punkt weniger auf der Einkaufs- und ToDo-Liste. In der weichen Wiese auf der wir beim Fernwehtreffen in Weeze gestanden haben, wurden die Kunststoff-Unterlagen aber sauber von den Kurbelstützen durchstoßen. Bauanleitung: Stützplatten für Wohnwagen weiterlesen

Testfahrt: Check!

Am Samstag habe ich die letzten Einstellarbeiten am Jeep abgeschlossen. Zusammen mit meinem Kumpel Bastian von 4x4overlanding.de habe ich noch schnell den Caster Angle (zu deutsch Nachlaufwinkel) am Jeep Wrangler TJ eingestellt.

Bei den ersten Probefahrt nach der Lackierung hatte sich gezeigt, dass der TJ gerade noch ein bisschen schwammig unterwegs ist. Ich hatte nämlich bei der Justierung des Pinion Angle nicht daran gedacht, dass ich parallel auch den Caster Angle verstelle. Der Caster Angle bestimmt den Nachlauf und ist somit von großem Einfluss auf die Fahrstabilität. Da musste also noch einmal nachgebessert werden… Testfahrt: Check! weiterlesen

Jeep Wrangler TJ: Apocalypse Rated

Ein kurzes Update zum Thema Rostlack und Jeep Wrangler TJ-Restauration: Bis auf kleine Details, die in nächster Zeit noch nebenher und im Rahmen unserer Schrauber-Abende erledigt werden, kann man sagen: Wir sind endlich fertig! Und das pünktlich zum besseren Wetter und der bevorstehenden Saison.

Hier ist er: Der Jeep Wrangler TJ, Sondermodell „Apocalypse Rated“. ;-) Jeep Wrangler TJ: Apocalypse Rated weiterlesen

Projekt Rostlack Teil 5: Die Lackierarbeiten sind abgeschlossen

Einen Großteil der Abende der vergangenen Woche habe ich natürlich wieder mit Arbeiten am Jeep verbracht. Zum einen habe ich die Smittybilt Heckstoßstange mit integrierter Class-III Anhängerkupplung installiert, zum anderen habe ich die Vorbereitungen für die abschließende Lackierung mit einem matten 2K-Topcoat getroffen. Projekt Rostlack Teil 5: Die Lackierarbeiten sind abgeschlossen weiterlesen

Schrankunterteilungen für unseren Wohnwagen Chateau Carrat 390

Am Sonntag war die Arbeit am Jeep schnell erledigt: Mit Rostbeschleuniger einsprühen und fertig. Die perfekte Gelegenheit am Wohnwagen mal wieder etwas weiter zu kommen… Schrankunterteilungen für unseren Wohnwagen Chateau Carrat 390 weiterlesen

Projekt Rostlack Teil 3: Grundierung und Anbauteile

Unter der Woche habe ich – von meinem kurzen Abstecher nach Vorarlberg abgesehen – jeden Abend im Keller oder in der Garage am Jeep gearbeitet. Zusätzlich ist am Mittwoch dann auch noch der Rostlack von Cosmic-Color angekommen,… Projekt Rostlack Teil 3: Grundierung und Anbauteile weiterlesen

Projekt Rostlack Teil 2 – Motorhaube vorbereiten

Nachdem letzte Woche in der Garage die Vorbereitungen für das Jeep lackieren weiter gingen, habe ich mich auch im Keller an die Arbeit gemacht. Zuerst musste ich nämlich aufräumen. Viel zu viel Krempel und vor allem leere Produkt- und Versandverpackungen hatten sich mal wieder angesammelt. Aber nach knapp fünf Stunden aufräumen konnten die ersten Jeep-Teile aber schon in den Werkstattkeller einziehen. Dort möchte ich nämlich Motorhaube, Torpedoblech, Scheibenrahmen und Türen vorbereiten und später auch mit der Rolle mit 2K-Grundierfiller und Rostlack versehen. Auch die Anbauteile, die noch eine Schicht schwarz-matt bekommen sollen, werden – während der Rest vom Jeep „rostet“ – im Keller vorbehandelt und lackiert. Projekt Rostlack Teil 2 – Motorhaube vorbereiten weiterlesen

Let me see you stripped!

Hier habe ich mal wieder einen kleinen Teaser in Sachen Steampunk-Fahrrad für euch…

Der Rahmen ist jetzt von allen für das Lackieren hinderlichen Anbauteilen befreit und wartet jetzt auf Primer, Rostlack und Top Coat. Auch in Sachen Anbauteilen bin ich – da ja noch ein paar Geburtstagswünsche offen waren – ein bisschen weiter gekommen. Das Rad wird Holzschutzbleche von vintagebikes.de und statt der Suntour NCX Federgabel eine massive Doppelbrücken-Starrgabel bekommen. – Diese wird dann auch einen schönen vorderen Gepäckträger aufnehmen können.

Die Dana 30 ist wieder eingebaut…

Den heutigen Sonntag habe ich nach dem Spartan Race in Wiehl für Entspannung genutzt… *hust* …und am Jeep weiter geschraubt und mich ein bisschen um mein Fahrrad gekümmert.

Die Vorderachse ist nun nach längerer Zeit der Überholung wieder fertig. – Versehen mit neuen Dichtungen von Alloy USA und vielen Ersatzteilen von Duratrail. Neben der neuen Lackierung mit Chassislack O.H. sind somit die Kreuzgelenke neu, abschmierbare Achsschenkelbolzen montiert, alle Bremsenteile neu lackiert und so weiter…

Letztes Wochenende haben Marco und Martin auch vor dem Grillen kräftig mit angefasst und die wirklich (!) schwere Dana 30 wieder unter den Jeep verfrachtet, so dass diese mit den neuen Metal Cloak Duroflex Längslenkern wieder unter dem Jeep befestigt werden konnte.

Außer dass die Metal Cloak Duroflex Längslenker neu sind, sind sie auch wesentlich stabiler als die Pendants, die sie ersetzen. Unten waren bisher längenverstellbare Längslenker von Currie Enterprises mit Johnny Joints verbaut. Die oberen Längslenker waren noch Serie. Da der Jeep ja einen Slip Yoke Eliminator bekommen hat, mussten zumindest die oberen Längslenker hinten getauscht werden, da eine Längenverstellung zum Einstellen des korrekten Winkels der Achse nötig wurde. – Und da wurden gleich alle Längslenker ersetzt. Da es unser Ziel ist einen möglichst „smooth ride“ zu erzielen, fiel die Wahl auf die recht neuen Produkte von Metal Cloak. Diese Längslenker haben hochflexible Gummi-Metall-Elemente statt den üblichen Clevite- oder Johnny Joint Gelenken. Vorteil: Weniger Übertragung von Vibrationen von den Achsen auf den Rahmen und bessere Verschränkung. Was will man mehr?

Desweiteren habe ich in der Zwischenzeit auch die Kreuzgelenke an der vorderen Antriebswelle erneuert und diese wieder eingebaut. Auch die Federn sind jetzt fertig lackiert. An der Hinterachse sind nun auch die Shock Relocators von Rubicon Express verbaut. Diese Teile verlagern den Befestigungspunkt der hinteren Stoßdämpfer weiter nach hinten. Dies ist ebenfalls der Drehung der Hinterachse geschuldet. Würde man diese Teile nicht verbauen, gäbe es eine Kollision zwischen den Federtellern und den Stoßdämpfern.

Die nächsten Schritte sind jetzt die Lackierung der Stoßdämpfer und dann die Komplettierung des Fahrwerkseinbaus. – Lange dauert es nicht mehr, bis der TJ wieder auf seinen eigenen Füßen steht.

Neues Projekt: theTRANSPORTR

Als wenn wir noch nicht genug hätten… Es gibt ein neues Projekt:

theTRANSPORTR

Mein schon viel zu lang viel zu wenig genutztes BMW Trekkingrad soll in neuem Glanz erstrahlen. Beziehungsweise das eben nicht mehr… Ich werde das Fahrrad mit viel Holz, Leder und einem Rosteffektlack auf einen Stil umtrimmen, der sich irgendwo zwischen Steampunk und Rat Rod bewegen wird.

Den Anfang wir ein schöner Ledersattel machen. – Genauer ein Brooks Flyer Aged, den ich sehr günstig bei eBay schießen konnte.

steampunk fahrrad rat rod chopper rost

Besonders gespannt bin ich auf den Rosteffektlack für Rahmen und Gabel. Der Lack der verwendet werden soll enthält Eisenpartikel, die bei Bewitterung echten Rost auf der Oberfläche bilden. Weitere geplante Modifikationen werden dann noch in Form von Ledergriffen, Holzschutzblechen, etc. folgen. – Aber das Alles wird dann nach und nach, sowie nach Lust und Laune passieren.

Die Frage bleibt… wie komme ich eigentlich auf dieses Projekt? – Naja, bei uns soll in Zukunft mehr Rad gefahren werden. Für Judith werden wir bald ein Gazelle Miss Grace anschaffen und damit ich nicht vor Neid vergehe, weil ich auf meinem prüden BMW-Rad fahren muss, wird dieses halt ein bisschen gepimpt.