Dachzelt auf Jeep Renegade

Die Umstrukturierung unseres Fuhrparks ist weiterhin in vollem Gange: Unser Dachzelt habe ich zusammen mit Martin von 1001-kilometer.de schon vor ca. zwei Wochen vom Wrangler abgenommen. Dort wird es wohl auch langfristig nicht mehr montiert werden. Der Wrangler bekommt bald einen schönen Dachkorb mit Halterungen für diverses Offroad-Equipment und etwas Licht. Als Familie ist ein TJ für Reisen mit dem Dachzelt einfach zu klein. Keine Chance das nötige Gepäck verstaut zu bekommen. Das Dachzelt braucht also ein neues Zuhause… Und dazu haben wir den Renegade auserkoren.

Dachzelt auf Jeep Renegade montieren

Für den Dachträger habe ich mich für ein sehr einfaches Modell (ATERA 042137) entschieden. Aluprofile finde ich genauso wie aerodynamische Profile für den Einsatz mit einem Dachzelt natürlich vollkommen sinnlos. Der ATERA 042137 hat also ganz einfache gummierte rechteckige Stahlprofile. Der Grundträger war recht schnell an die Dachreling des Renegade angepasst und das Zelt konnte montiert werden.

Dabei kamen aber zwei weitere Faktoren ins Spiel, die das Ganze dann etwas schwieriger gestaltet haben. Erstens: Die Renegade-Dachreling ist gebogen, so dass die Profile des Grundträgers nicht parallel ausgerichtet sind. Bei „konventioneller“ Dachzeltbefestigung (über die am Zelt verbauten Aluminiumprofile) wäre das aber noch kein Problem. Kommen wir aber zu zweitens: Ich wollte das Zelt so flach über die Reling montieren wie möglich. Alles andere macht weder Sinn, noch sieht es gut aus. Aus diesem Grund war das Ziel die Profile des Grundträgers direkt mit dem Zelt zu verschrauben. Irgendwie muss in dieser Konstallation aber die Schiefstellung besagter Profile ausgeglichen werden. Ich habe mich hier für ein mit 65 Shore mittelhartes Gummiprofil in 8 mm Dicke entschieden. Das Zelt habe ich mit 6 mm Schrauben und sehr großen Karosserieschrauben durch den Gummistreifen mit dem Grundträger verschraubt.

So lässt sich das Zelt ohne Probleme auf dem Jeep befestigen und dem nächsten Urlaub mit Renegade und Dachzelt steht nichts im Wege.

Bei der Montage des Dachzelts hat mit übrigens ein netter Jeeper-Kollege vom Offroader-Meeting-West geholfen. Vielen Dank nochmal an Jaime!

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