Dachkorb auf Jeep Renegade

Wenn man neben zwei Personen, dem Nachwuchs im Maxi Cosi auch den Kinderwagen im Renegade mitnimmt, ist leider nicht mehr wirklich viel Stauraum vorhanden. Vor allem, da wir nächsten Sommer mit dem Renegade aber nach Portugal fahren wollen, musste eine Lösung her… Und wie schafft der Offroader Abhilfe?

Richtig: Mit einem Dachkorb. 

Die Wahl fiel auf Grund des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses auf das Modell 63×44 von CSS. Der Dachkorb besteht aus schwarz eloxierten Aluminiumprofilen, die an den Ecken mit Kunststoffteilen verbunden sind. 63×44 gibt auch das Maß des Dachkorbs an: 63″ x 44″ = ca. 160 cm x 112 cm. Diese Abmaße passen für meinen Geschmack perfekt zum schwarzen Dachbereich unseres Jeep Renegade.

Dachkorb-Montage auf Jeep Renegade

Den Dachkorb habe ich nicht mit den mitgelieferten Querträgern auf dem Jeep Renegade befestigt, weil diese nicht mit der zugegebenermaßen sehr wuchtigen Reling zusammenpassen. Die Wahl fiel stattdessen auf den Grundträger 042137 von Atera. Diesen Grundträger habe ich schon bei der Montage des Dachzelts auf dem Renegade verwendet und nun für den Dachkorb ein zweites Exemplar geordert.

Die Befestigung auf dem Atera Grundträger gestaltete sich äußerst einfach: Die Profile haben nämlich genau die gleichen Dimensionen wie auch die mitgelieferten Querbalken. Ich konnte also alle mitgelieferten Befestigungsmittel verwenden und musste noch nicht einmal Löcher bohren. – Top.

Das Ergebnis gefällt mir auf jeden Fall super! Der Korb tut was er soll und steht dem Renegade ausgesprochen gut.

Fotoshooting beim ersten Einsatz

Ok, so ganz beim ersten Einsatz war es nicht. – Eher danach oder während einer Pause. Das erste mal haben wir den Dachkorb nämlich verwendet um das Gestell von Jona’s Kinderwagen und ein sperriges Weihnachtsgeschenk an Heiligabend zu Eltern/Schwiegereltern zu transportieren. Das Fotoshooting ohne Beladung war aber auch viel schöner…

Der kurze Trip in die Eikeloher Mark hat sich auf jeden Fall gelohnt. – Konnte ich doch an dem sehr wechselhaften Heiligabend einige schöne Lichtstimmungen einfangen.

Dachzelt auf Jeep Renegade

Die Umstrukturierung unseres Fuhrparks ist weiterhin in vollem Gange: Unser Dachzelt habe ich zusammen mit Martin von 1001-kilometer.de schon vor ca. zwei Wochen vom Wrangler abgenommen. Dort wird es wohl auch langfristig nicht mehr montiert werden. Der Wrangler bekommt bald einen schönen Dachkorb mit Halterungen für diverses Offroad-Equipment und etwas Licht. Als Familie ist ein TJ für Reisen mit dem Dachzelt einfach zu klein. Keine Chance das nötige Gepäck verstaut zu bekommen. Das Dachzelt braucht also ein neues Zuhause… Und dazu haben wir den Renegade auserkoren.

Dachzelt auf Jeep Renegade montieren

Für den Dachträger habe ich mich für ein sehr einfaches Modell (ATERA 042137) entschieden. Aluprofile finde ich genauso wie aerodynamische Profile für den Einsatz mit einem Dachzelt natürlich vollkommen sinnlos. Der ATERA 042137 hat also ganz einfache gummierte rechteckige Stahlprofile. Der Grundträger war recht schnell an die Dachreling des Renegade angepasst und das Zelt konnte montiert werden.

Dabei kamen aber zwei weitere Faktoren ins Spiel, die das Ganze dann etwas schwieriger gestaltet haben. Erstens: Die Renegade-Dachreling ist gebogen, so dass die Profile des Grundträgers nicht parallel ausgerichtet sind. Bei „konventioneller“ Dachzeltbefestigung (über die am Zelt verbauten Aluminiumprofile) wäre das aber noch kein Problem. Kommen wir aber zu zweitens: Ich wollte das Zelt so flach über die Reling montieren wie möglich. Alles andere macht weder Sinn, noch sieht es gut aus. Aus diesem Grund war das Ziel die Profile des Grundträgers direkt mit dem Zelt zu verschrauben. Irgendwie muss in dieser Konstallation aber die Schiefstellung besagter Profile ausgeglichen werden. Ich habe mich hier für ein mit 65 Shore mittelhartes Gummiprofil in 8 mm Dicke entschieden. Das Zelt habe ich mit 6 mm Schrauben und sehr großen Karosserieschrauben durch den Gummistreifen mit dem Grundträger verschraubt.

So lässt sich das Zelt ohne Probleme auf dem Jeep befestigen und dem nächsten Urlaub mit Renegade und Dachzelt steht nichts im Wege.

Bei der Montage des Dachzelts hat mit übrigens ein netter Jeeper-Kollege vom Offroader-Meeting-West geholfen. Vielen Dank nochmal an Jaime!